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PRIMORDIAL
To The Nameless Dead Metal Blade/SPV Stellt Euch vor, Ihr steht bei trübem Herbstwetter in Irland auf einer Bergspitze und betrachtet die vor Euch liegenden weiten Felder und schroffen Geröllhalden. Über Euch ziehen Wolkenfelder hinweg, vor Euch brennt ein Feuer, das ein wenig Wärme spendet. Im Hintergrund läuft die neue PRIMORDIAL in voller Lautstärke und bringt Euer Innerstes in Wallung. Jaha, diese Assoziationen drängen sich - mir zumindest - beim Hören von ’To The Nameless Dead’ auf, denn Irlands finest haben mit ihrem sechsten Album ein episch-dramatisches Klangerlebnis der Extraklasse geschaffen, das keinen Menschen unberührt läßt, der nur noch einen Funken Gefühl in sich trägt! 55 Minuten lang entführen PRIMORDIAL den Hörer in eine andere Welt, eine Welt aus Rifforgien, Melodiewänden und markerschütternden, leidenden und anklagenden Vocals, die einem einen Gänsehautschauer nach dem anderen über den Körper laufen lassen. PRIMORDIAL spendieren hierbei Hymnen im Überfluß und das auf ihre ureigene Art und Weise. Was diese Eigenständigkeit in der heutigen Zeit bedeutet, sollte all jenen bekannt sein, die sich Woche für Woche mit Clones und Copycats erfolgreicher Acts herumschlagen. Umso beeindruckender ist die Leistung PRIMORDIALs, die es immer wieder schaffen, sich in ihrem selbst gesteckten Rahmen nicht zu wiederholen und dann mit Göttergaben der Marke ’Heathen Tribes’ oder ’Failures Burden’ um die Ecke kommen. Wer also auf der Suche nach einem intensiven Klangerlebnis ist, Riffwände, Epik, Dramatik, Intensität sowie eindringliche Vocals verlangt, der muß sich ’To The Nameless Dead’ einverleiben! Das Feuer brennt... Grandios! Jagger (12 Punkte)
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© 2007 Primordial