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Primordial
"To The Nameless Dead" (Metal Blade/SPV) In diesem Herbst ist es wieder einmal so weit: Primordial veröffentlichen erneut ein Spitzenalbum. Auch "To The Nameless Dead" gehört zum Besten, was der Pagan-Metal zu bieten hat. Wie die Kollegen von Enslaved oder Moonsorrow besitzen die Iren einen völlig individuellen Stil, der bei ihnen auf "keltischer" Folklore, einem Hauch melancholischen Insel-Dooms aus der Ecke von My Dying Bride und frühen Anathema sowie sehr stark abgemildertem Black-Metal basiert. Dabei tragen die Dubliner ihren traditionellen Folk nur sehr subtil auf: Es gibt keine Fiedeln, Pfeifen oder Dudelsäcke, aber ihre Rhymthmik und Melodien sind unverkennbar irisch geprägt. Änderungen halten sich im Vergleich zum Vorgänger "The Gathering Wilderness" in Grenzen. Nur den offenkundigen Irrweg des matschigen, herben Sounds haben die Iren zum Glück wieder aufgegeben: "To The Nameless Dead" kommt mit einem sehr transparenten und differenzierten Klangbild daher, der sämtliche Instrumente hörbar werden sowie den emotionalen Klage- und Zorngesängen von Alan A. Nemtheanga einen gebührend großen Raum lässt. Mit "To The Nameless Dead" liefern Primordial erneut eines der wichtigsten Alben des Jahrgangs ab! Emma Perez |
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